Potenziale des Repowering
Studie: Ausbaupotenziale der Windenergie an Infrastruktursachen
Im Auftrag des Bundesumweltministeriums haben verschiedene Forschungsinstitute die Ergebnisse der Studie „Abschätzung der Ausbaupotenziale der Windenergie an Infrastrukturachsen und Entwicklung von Kriterien der Zulässigkeit“ veröffentlicht. Ausgehend von der Annahme, dass auf Grund von Abstandserlassen und anderen Restriktionen kaum noch Flächen zum weiteren Ausbau der Windenergie ausgewiesen werden können, werden die Potenziale an bereits vorbelasteten Standorten geprüft. Maßgeblich hierfür sind die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundesregierung und der Europäischen Union, zu deren Erfüllung entsprechend weitere Standorte gefunden werden müssen.
Die Studie zeigt die Möglichkeit auf, bereits vorhandene Umweltbelastungen, wie Lärm und Landschaftsbildbeeinträchtigungen, zum Neubau von Windenergieanlagen zu nutzen und die dadurch entstehende Zusatzbelastung möglichst gering zu halten. Die Forschungsinstitute haben das zusätzliche Windpotenzial in drei Modellregionen exemplarisch ermittelt und unter Bezugnahme von Alternativszenarien bundesweit hochgerechnet.

Die Studie kommt insgesamt zu dem Ergebnis, dass entlang von Infrastrukturachsen wie Fernstraßen, Schienenwegen und Freileitungen ein tatsächlich realisierbares Potenzial von mehr als 5.000 MW Windenergieleistung vorhanden ist. Besonders bei zukünftigen Repowering-Vorhaben sollten diese Potenzialflächen berücksichtigt werden. Die Studie „Abschätzung der Ausbaupotenziale der Windenergie an Infrastrukturachsen und Entwicklung von Kriterien der Zulässigkeit“ finden Sie nebenstehend in der Lang- und Kurzfassung als Download.






